Dominic Götz

Mein Name ist Dominic Götz, zertifizierter Hundetrainer gemäß §11 TSchG und spezialisiert auf moderne Gebrauchshundeausbildung. Mein fachlicher Werdegang ist geprägt durch eine kontinuierliche, praxisbasierte Auseinandersetzung mit Lerntheorie, Ethologie, Motivation und systematischem Trainingsaufbau. Ausgangspunkt meiner Entwicklung war die Arbeit mit meinem ersten eigenen Hund, bei der klassische Hundeschulkonzepte nicht zielführend waren. Diese Erfahrung führte zu einer intensiven Analyse unterschiedlicher Ausbildungssysteme und Trainingsphilosophien.

In den vergangenen Jahren habe ich umfangreiche praktische Erfahrung in der Ausbildung von Sport-, Dienst- und Familienhunden gesammelt. Mein Schwerpunkt liegt auf der strukturierten Entwicklung von Verhalten unter Ablenkung, der gezielten Arbeit mit Beutemotivation und Aggressionsverhalten sowie einer klaren, konfliktarmen Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Mein Trainingsansatz basiert auf der bewussten Auswahl und Kombination operanter Trainingswerkzeuge, angepasst an Zielverhalten und individuellen Hund.

Ein zentraler Meilenstein meiner Ausbildung ist die Qualifikation zum NePoPo® Gold Multiplikator (Nr. 003) unter der Anleitung von Bart Bellon. Das NePoPo®-System bildet die methodische Grundlage meiner Arbeit und ermöglicht eine präzise Entwicklung von Motivation, Belastbarkeit und Zuverlässigkeit durch die kontrollierte Verknüpfung von positiver und negativer Verstärkung. Leistungsorientierte Trainingsziele lassen sich so mit klaren Lernstrukturen und hoher Trainingsqualität verbinden.

Neben der praktischen Trainingsarbeit bin ich seit mehreren Jahren als Ausbilder, Seminarleiter und Referent tätig. Ich arbeite mobil, biete Einzeltrainings, Seminare und praxisorientierte Fortbildungen an und lege besonderen Wert auf die Vermittlung von Verständnis für Trainingsprozesse statt auf schematische Anleitungen. Ergänzt wird meine Arbeit durch kontinuierliche Weiterbildung in den Bereichen Aggressionsverhalten, Triebverhalten und moderne Ausbildungskonzepte im Gebrauchshundesport.

Unter dem Leitgedanken „Training aus Hundesicht“ verstehe ich Hundeausbildung als einen planbaren, nachvollziehbaren Prozess, der sich an den Lernvoraussetzungen des Hundes orientiert und klare Kriterien für Verhalten, Belastung und Kommunikation definiert. Im Podcast IGP im Kopf bringe ich diese Perspektive ein, analysiere Trainingsmethoden, hinterfrage gängige Konzepte und diskutiere Ausbildungsstrategien für den leistungsorientierten Gebrauchshundesport fachlich fundiert und praxisnah.

Mitgründer des IGP-Podcasts „IGP im Kopf“ – Fokus auf Ausbildung, Training und Hundesport

Patrick Nebel

Mein Name ist Patrick Nebel – Aufnahmeleiter, Schnittmensch, Organisator, Provokateur und jemand, der selten zufrieden ist, wenn etwas einfach nur „passt“.
IGP im Kopf ist meine Idee. Entstanden aus dem Bedürfnis heraus, den IGP-Sport verständlich zu machen, mit Mythen aufzuräumen und Dinge notfalls auch mal geradezurücken.

Zum Hundesport bin ich nicht über familiäre Traditionen gekommen, sondern über einen klassischen Zufall mit Langzeitwirkung. Während meiner Dienstzeit an der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr lernte ich bei einem Wochenendjob in der Heimat eine junge Frau kennen, die bereits Hundesport betrieb. Kurz darauf zog mit Harras mein erster Deutscher Schäferhund bei mir ein – und aus Interesse wurde Ernst.
Montags ging es gemeinsam Richtung Kaserne, an den Wochenenden auf den Hundeplatz. Seit etwa 2011 ist der IGP-Sport fester Bestandteil meines Lebens.

Acht Jahre Bundeswehr hinterlassen Spuren. Ich bin bekennender Disziplinfreund, strukturliebend und allergisch gegen Ausbildung nach Bauchgefühl. Prüfungstechnisch stehen bislang zwei bestandene BH zu Buche – was ich selbst mit trockenem Humor kommentiere. Wie dieser Weg aussah, warum er so verlief und weshalb ich trotzdem überzeugt bin, dass Lernprozesse wichtiger sind als Titel, hört man im Podcast.

Geprägt wurde ich früh durch den ersten Ausbildungswart auf dem Platz, auf dem ich damals mit Harras auflief. Meine Schwerpunkte liegen klar in der Unterordnung und im Schutzdienst, während ich mich bemühe, der Fährtenarbeit langsam mehr als nur Respekt entgegenzubringen. Was mich an der IGP-Ausbildung fasziniert, ist nicht Disziplin als Selbstzweck, sondern das Prinzip dahinter: Ursache und Wirkung, klare Regeln und saubere Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

Die Idee zu IGP im Kopf entstand aus einer Lücke. Als leidenschaftlicher Podcast-Hörer stellte ich fest, dass es zum Thema IGP nahezu ausschließlich englischsprachige Formate gab. Also habe ich das gemacht, was mir liegt: analysieren, planen, umsetzen. Der Anspruch des Podcasts ist bewusst bodenständig – Interessierten einen ehrlichen Zugang zum IGP-Sport zu bieten und das hörbar zu machen, was sonst im Vereinsheim besprochen wird. Drei Hunde- und Hundesportbegeisterte, ein Tisch, offene Worte. Ohne Pathos, ohne Hochglanz, aber mit Substanz.

Im Podcast sorge ich für Struktur, Taktung und gelegentlich für kontrollierte Unruhe. Ich organisiere, denke Formate und stelle Fragen dort, wo andere lieber nicken. Mein Ziel ist kein weichgezeichnetes Bild des Hundesports, sondern ein realistisches – mit Ecken, Kanten und der festen Überzeugung, dass gute Ausbildung kein Zufall ist.

Mitgründer des IGP-Podcasts „IGP im Kopf“ – Fokus auf Ausbildung, Training und Hundesport

Andrej Ziegler

Ich bin Andrej Ziegler – Lieblingslehrer von Beruf und Hundemann aus Herzenssache. Mit Hunden bin ich aufgewachsen, und das Wissen über Hunde sowie das Training mit eigenen Hunden begleitet mich seit frühester Kindheit. Was zunächst ganz selbstverständlich begann, wurde über die Jahre zu einem Lifestyle. Seit dem Jahr 2000 beschäftige ich mich intensiv mit der Ausbildung von Hunden.
Ab 2002 habe ich mich als Übungsleiter aktiv in der Begleithundeausbildung für Familienhunde engagiert und diesen Weg konsequent als Richter für Familienbegleithunde weiterverfolgt. Dort lernte ich durch den Umgang mit den unterschiedlichsten Hunden und ihren Menschen, dass die Komplexität des Hundetrainings durch Wissen, intrinsische Motivation, Disziplin und harte Arbeit in Einfachheit mündet. Der Hundesport hat mich spätestens ab 2009 vollständig gepackt – ab da war klar, Rumstehen ist keine Option. Ich ging neue Wege, stellte Gewohntes infrage und ließ mich vom „Hundesportvirus“ infizieren.
In meinem Leben als Trainer, Hundeführer und Schutzdiensthelfer durfte ich von außerordentlich-genialen Persönlichkeiten lernen: Christoph Hauch, Thomas Kohlhöfer, Thorsten Besoke, Markus Braun, Dr. Helmut Raiser, Ralf Waschulewski, Bart Bellon, Dominic Götz und Hans Verbruggen haben mein Denken, mein Training und meine Haltung nachhaltig geprägt. Insgesamt habe ich sechs eigene Hunde ausgebildet und dabei gelernt, dass Erfahrung nicht durch Titel entsteht, sondern durch ehrliche, tägliche Arbeit mit Hunden und Menschen.
Meine absolute Herzenssache ist das NePoPo®-System, in dem ich seit über 16 Jahren aus Überzeugung trainiere. Der Besuch der NePoPo Silver School bei Michael und Bart Bellon sowie die anschließenden erfolgreich abgeschlossenen Gold Schools bei Dominic Götz und Hans Verbruggen haben mein Wissen entscheidend vertieft und meinen Horizont deutlich erweitert.
Besonders wichtig ist mir eine moderne, faire und verantwortungsvolle Hundeausbildung. Klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund steht dabei für mich im Mittelpunkt. Training muss kleinschrittig, individuell und nachvollziehbar sein – methodisch sauber, didaktisch anspruchsvoll und trotzdem verständlich. Mein Lehrerberuf prägt dabei klar mein Training: Lernen funktioniert nur dort nachhaltig, wo Inhalte sinnvoll aufgebaut, logisch vermittelt und emotional positiv verknüpft sind.
Hunde lernen am besten, wenn sie verstehen, dass ihre eigenen Entscheidungen zum Erfolg führen. Dieses Wissen und der bewusste Einsatz der operanten Konditionierung sind für mich der wahre Game Changer in der modernen Hundeausbildung. Alles beginnt mit dem Implementieren einer Idee, auch bei uns Menschen.
Als Patrick mich für seine Idee begeisterte, gemeinsam einen Podcast für den Gebrauchshundesport zu machen, wurde diese Idee auch zu meiner. Der Weg zu Dominic war durch unser gemeinsames Training nicht weit – und plötzlich war klar, dass hier etwas entstehen kann. Und da sind wir nun: drei Typen, eine Leidenschaft, „IGP im Kopf“.